margit klammer

Kunst verbindet.

Menschen mit Menschen und Menschen mit Orten, Mensch und Natur, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Denn nichts verändert die Welt, weder eine Skulptur, noch ein Bild, noch ein Gebäude. Das Einzige, das zu wirklicher Veränderung führt, ist unsere eigenen Gedanken zu ändern, zu sehen, was da ist und zu tun, was wir tun können, um die Welt für einen Augenblick schöner zu machen. Wenn sich mir die Möglichkeit bietet, mit anderen zusammenzuarbeiten und ihre Fähigkeiten mit meinen zu kombinieren, entsteht Beziehung und ein gemeinsames Kunstwerk.

Kunst als Notwendigkeit zwischen dir und mir, Raum und Zeit, Natur und Technik, Ruhe und Bewegung, Schatten und Licht. Mit den Mitteln, die der Ort erfordert sein Wesen erfassen und Verbindungen schaffen.

Margit Klammer

Kunst und Natur

Wo beginnt Kunst – Wo endet Natur

„Ich bin wer ich bin weil ich bin wo ich bin.“

Dieser Satz hat mein Bewusstsein tief geprägt und ich vermute, dass der Ort an dem wir leben und der uns umgibt mehr von uns Besitz ergreift als wir zugeben möchten. Wir spüren die Energie von Räumen in dem Maße, dass sie auf uns übergreifen, bis der Punkt erreicht ist, wo eine Unterscheidung zwischen Innen und Außen nicht mehr feststellbar ist. Die Räume im Innen passen sich dem Außen an. Die Seele des Ortes breitet sich aus, greift um sich, atmet anders, langsamer, schneller, ergreift von der eigenen Seele Besitz und nistet sich ein. Außen und Innen verschwimmen in Gedanken und Empfindungen.

Vermeintliche Gegensätze erweisen sich dann als Notwendigkeit um das Eigene vom Fremden zu trennen und gleichzeitig zu einer Einheit zu verschmelzen. Durch mein Leben auf der grünen Wiese beeinflusst die Natur unwillkürlich mein Denken und Tun. Die Natur ist im ständigen Wandel, alles wächst und vergeht, Farben und Formen ändern sich.

Das ist Kunst. Und mein eigenes Tun, ist nichts anderes ist als ein natürliches Bedürfnis.
Wo ist da der Unterschied?
Margit Klammer